Leseratte
Ein kleiner Blog über die große Welt der BücherArchiv für November, 2008
Die Fabrik – Teil 2
…
Die Tore sind vollkommen geöffnet. Rotes Glühen ergießt sich in die sonst so grauen und düsteren Straßen. Wie in gewaltiges Monster liegt die im Herzen der Stadt – die Fabrik.
Weit aufgesperrrt hat sie ihren fürchtelichen Rachen. Vollkommene Stille. Dann das leise müde schlurfende Geräusche von tausenden Füßen, müden Füßen, die müden Schrittes im Gleichschritt vor sich hin schlurfen. Rechts – Links – Rechts – Links, dringt das Schlurfen aus der Fabrik. Ein Schatten taucht in der Mitte des roten Rachens aus. Erst nur der Schatten, dann die Konturen von Personen. Personen die in grauen Kleidern, schwarzen Schuhen, mit geschundenen Händen, verdreckten Hälsen und traurigen Gesichtern vor sich hin schlurfen. Monton gehen sie hintereinander her. Leblose Blicke auf den Rücken des Vordermanns gerichtet. Müde Arme elanlos herabhängend, marschieren sie wie Roboter hintereinander her. In schlangenlinien ergießen sie sich in die Straßen der Stadt und verschwinden hinter grauen Türen in grauen Häusern und ziehen graue Vorhänge zu.
Dem schlurfenden Geräusch tausender Schritte ist das murmeln von tausenden geflüsterten Stimmen gefolgt. Dunkelheit legt sich wieder über die Stadt, als sich die Tore der Fabrik wieder geräuschvoll schließen.
Der Mond der ab und an durch Lücken in der immer grauen Wolkendecke über der Stadt hindurch scheint, gibt kaum genügend blasses Licht um schemenhafte Konturen erkennen zu lassen. Die Stadt liegt wieder wie tot. Keine Stimmen, bichts ist zu hören, ausser dem niemals enden wollenden bedrohlichem Ticken der Uhr, die wie ein Auge über der Stadt drohnt. Nichts druchdringt die Stille. So erscheint es zumindest.
Forsetzung folgt…
World of Warcraft – Wrath of the Lich King
So nachdem jetzt fast die erste Woche nach dem Release von WOTLK vorbei ist, gibts hier mal ein erstes Resumé von mir.
Also ich kann nur sagen ich bin vollauf begeistert. Blizzard hat diesesmal sehr viel Wert auf die „Casual-Player“ gelegt. Es gibt Tausende und abertausende Quests und diese sind wirklich voller netter Überaschungen. Es sind nicht nur Klopfe 10 von den Mobs und droppe 20 davon, sondern vorallem viele, viele Quests die wirklich kreativ und lustig sind.
Schon mal mit dem Flugzeug geflogen? Oder mal auf Falkenjagd gewesen? Dafür gesorgt das sich zwei Seekühe finden?
Also die Liste ist unendlich lange. Auch die Arena Quest ähnlich der in Nagrand ist mit viel Atmosphäre und wirklich ein Spass. Auch die Welt ist mit sehr viel Liebe zum Detail und sehr schön gestaltet. Also in Nordend ist man einfach gerne unterwegs und es gibt ständig neue Dinge zu entdecken. Auch wenn Dalaran ein bischen den Touch von Disneyland hat ^^.
Die Instanzen sind auch sehr stimmungsvoll, nur leider vom Schwierigkeitsgrad nicht so aufregend. Andererseits haben so auch jene eine gute Chance die nur mit grünem Equip unterwegs sind. Ich bin schon sehr gespannt auf die 10er und 25er Raids.
Also weiter gehts mit dem Leveln, es gibt noch so viel zu tun.
Die Fabrik – ein Vorgeschmack
Dunkle, düstere Wolken ziehen über die Stadt und verschlingen endgültig die letzten blassen Farben, die sich noch zwischen den grauen Fassaden tapfer gehalten haben. Grau in grau liegt sie da, wie eine Geisterstadt, kein menschlicher Ton ist zu hören, nur das dumpfe Dröhnen der Maschinen. Aus den Schornsteinen steigt weiß-grauer Rauch auf. Die Luft steht zwischen den hohen Mauern, geschwängert vom Geruch nach Teer.
Erst leiser, dann immer drohender hört man das Ticken einer Uhr, einer gewaltigen Uhr, die sich hoch über die Stadt erhebt. Platziert auf einer Säule aus Stahl und Beton wacht sie wie ein Auge über die Stadt. Ihr Ticken ist nun in jedem Winkel, in jeder Gasse zu hören. Tick – Tick – Tick. Langsam bewegt sich der Zeiger auf die Zwölf zu. Tick – Tick – Tick. Kaum setzt er sich das letzte mal vor der Zwölf in Bewegung, ertönt ein lauter Gong, der die Stadt erbeben lässt. Fünfmal ist der Gong zu hören und eher er verklungen ist, breitet sich ein Rattern und Knirschen über der Stadt aus.
Metall reibt über Metall, Funken stoben, Mauern erbeben als sich gewaltige Tore langsam öffnen. Rotes glühen tritt durch den immer größer werdenden Spalt zwischen den gigantischen Torflügel. Auf einmal Stille. Kein Knirschen und Knarren mehr, nur absolute Stille.
Fortsetzung folgt..
jajaja.. Asche auf mein Haupt..
ich weiß, ich weiß, ich schäme mich ja. Trotz guter Vorsätze ist mein armer Blog doch ziemlich verwaist. Aber dafür gibt es jetzt sozusagen ein Guddi, nämlich mal keine Buch beschreibung, sondern was selbst geschriebenes. Ist zwar erst ein kleiner Vorgeschmack, aber es kommt sicher noch mehr, versprochen