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Doch was sich außerhalb des Hauses abspielte, war eine ganze andere Sache. Denn die Leute wurden immer unruhiger, denn die Uhr hätte schon längst fünf schlagen sollen. Doch sie tat es nicht. Die Menschen legten ihre Werkzeuge fort, hörten auf zu arbeiten und sammelten sich auf dem großen Platz in der Fabrik. Verwirrt sahen sie einander an. Denn keine Wachen hatten sie an ihre Arbeit zurück geschickt, keine Stimme drang aus den großen Lautsprechern, die sie aufrief ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Natürlich hatten die meisten von Ihnen diese Stimme noch nie vernommen und selbst die ältesten von ihnen kannten sie nur aus den Geschichten der Alten als sie selbst noch jung waren. Auch die Wachen hatten sie selbst noch nie gesehen, aber sie wussten dass es Wachen geben muss.
Schließlich wussten sie alle, was mit jenen geschah die gegen die Regeln verstießen. Doch nichts geschah.
Und erst jetzt merkten es die Leute, die Uhr, die Uhr tickte nicht mehr. Es lag einfach nur Stille über der Stadt, absolute Stille. Die Leute waren zuerst erschrocken, dann ängstlich und dann begannen sie neugierig zu werden. Erst ganz langsam, doch dann immer bestimmter gingen sie auf das Haupthaus zu. Ja es war jenes Haus, das Hermine durch den wundersamen Garten betreten hatte. Doch Hermine hatte das Haus schon verlassen, denn durch die Fenster hatte sie die vielen Leute gesehen und die dachte, dass es wohl kurz vor fünf sein musste und das gleich die Uhr schlagen würde und die Leute gleich auf die Straßen strömen würden. So lief sie so schnell sie konnte zurück um noch rechtzeitig zu Hause zu sein, denn vielleicht kam ja heute ihre Mutter nach Hause.
Die mutigsten und wackersten der Leute betraten das Haus und hinter ihnen strömten immer mehr hinein. Und so kam es dann einige von ihnen das Zimmer mit den Büchern betraten, andere den Raum mit den Knöpfen, und so fügte sich ein Hinweis an den anderen und sie erfuhren die Wahrheit über die Stadt und die Fabrik. Nämlich dass sie sich einem Joch unterwarfen, dass es gar nicht mehr gibt, sondern es nur mehr eine Maschine war, die ihnen jeden Tag sagte wann sie arbeiten mussten und wann sie nach hause gehen durften. Auch erfuhren sie dass dieses Joch gar kein Joch sein sollte, sondern nur die Gleichstellung aller herbeiführen sollte. Entgeistert standen die Leute nun in den Straßen. Wie konnte es sein dass sie sich dem allem so widerstandslos unterworfen hatten?
Doch haben sie jemals versucht ihr Leben zu ändern?
So das war meine erste Kurzgeschichte, die ich im ganzen einen ganz besonderen Freund widmen möchte. Beziehungsweise war sie ihm von Anfang an gewidmet. Also Much, das ist deine Geschichte.. sie gehört dir ![]()
Im ganzen gibts die Fabrik jetzt unter den Kurzgeschichten zu lesen, für jene die mitlerweile den faden velohren haben, und nicht den ganzen Blog nach den Teilen durchsuchen möchten